Silvester in Lübeck

Der letzte Tag des Jahres 2009 war angebrochen und er versprach spannend zu werden. Eigentlich hatten wir uns Abends mit einem von  Markus Brüdern und dessen Frau verabredet, jedoch musste dieser eventuell an Neujahr arbeiten, sodass seine Schwiegereltern statdessen einsprangen. Da ich mir mal den Nachbau der „Lisa von Lübeck“ ansehen wollte, fuhren wir schon eine Stunde früher in die Stadt. Ein etwas kalter aber schöner Gang an der Trave lang, ab und zu ein paar Feuerwerksknaller und Goldregen am Himmel, aber ansonsten ruhig. Durch die ganze Weihnachtsbeleuchtung an der Untertrave, spiegelte sich diese im Wasser, was ein wirklich tolles Bild hergab. Natürlich blieb meine kleine Digicam trotz der Kälte nicht unbenutzt, sowas wollte ich mir doch nicht entgehen lassen und zudem war der Gedanke an den späteren Besuch bei Barney eine gute Ablenkung. Nachdem ich mir die Lisa angeschaut hatte, die leider zum Teil mit Planen abgedeckt war, drehten wir um, gingen an der MuK vorbei, bis zur Dicken Bertha und dann auf der anderen Seite wieder bis zum Seewolf. Dort trafen wir dann unsere Begleiter und es ging rein. Natürlich war das Essen wieder superklasse und wir begeisterten die Beiden direkt für den Seewolf. Nach dem Essen nahmen wir an unserem gewohnten Platz an der Theke platz (dem Twittertisch) und tranken dort noch etwas. Ein wichtiges Ereignis will ich natürlich nicht vergfessen, an diesem Abend gründete ich im Seewolf den 1. deutschen Dicke Bertha Fanclub und welches der Stammtreffpunkt war ist doch klar. Gegen 22:30 Uhr gings ab zu  St. Petri. Dort angekommen, warteten nur wenige vor dem Tor auf den Einlass, der gegen 23 Uhr uns für kurze Zeit etwas Wärme spendete. In der Kirche wurden wir zuerst auf unsere Eintrittskarten kontrolliert, dann ging es weiter zu einem Tisch mit Sekt – natürlich auch anti alkoholische Getränke- und Berlinern, wo sich jeder ein wegnehmen durfte, war ja auch im Preis mit inbegriffen. Nachdem wir vier uns mit allem eingedeckt hatten, ging es weiter zum Aufzug, der uns zur Aussichtsplattform auf 50 m Höhe brachte. Ein kleiner Rundgang, ein paar Fotos hier und da und dann schnell einen Platz suchen, direkt richtig mit Blick auf Dicke Bertha, perfekt hier blieb ich. Nun hieß es noch etwas warten, trotz allem waren überall schon hier und da ein paar Feuerwerkskörper zu sehen und zu hören. Um 0 Uhr ging es dann richtig los, überall, wo man auch hinschaute, stiegen Fubnken hoch, es war atemberaubend.. sowas hatte ich noch nicht erlebt, klasse. Meine Finger am Auslöser schoss ich wie wild Fotos. Der Sekt war nicht der Brüller, na ja ok hatte ich auch nicht wirklich erwartete und den Berliner hatte ich schon um 23 Uhr als Nachtischj verspeist, da ich diesmal kein Ananaseis bei Barney genommen hatte. Es war doch ganz schön kalt so in dieser luftigen Höhe, sodass wir gegen halb 1 beschlossen wieder den Aufzug runter zu nehmen. Da der nächste Bus erst in einer Stunde fahren würde, gingen wir nun eben mal zu Fuß nach Hause. Die halbstarken Jugendlichen spielten auf unserem Weg hier und da mal Straßenkrieg und wir waren wirklich froh, bald zu Hause zu sein. Na dann Welcome 2010

Als kleines Schmankerl hier noch zwei von mir aufgenommene Videos von St. Petri:

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